[UPDATE] Die Juten Jungs bei Rad am Ring 2018

Am letzten Juli-Wochenende starteten die Juten Jungs bei Rad am Ring 2018. Bei diesem 24-Stunden-Rennen starteten sie bei den Vierer-Teams und – oh Wunder – es waren diesmal auch genau 4 Fahrer am Start: Björn, Daniel, Martin und Sven.  Diese Vier waren 2017 auch beim 24-Stunden-Rennen in Ahrensbök mit von der Partie, damals starteten wir allerdings mit 6 Fahrern bei den 8er-Teams.  Die 4 Genannten starteten diesmal allerdingsmit Rennrad. Bei Rad am Ring finden Rennrad und MTB-Rennen zeitgleich statt. Mangels Rennrad konnte ich also nicht mitmachen… Na gut, es hätte auch von den Zeiten bei mir nicht gereicht. Da ich also selbst nicht dabei war, überlasse ich Daniel das Wort, der ja schon ein paar Eindrücke via Facebook veröffentlicht hat.

Anreise

Die Juten Jungs bei Rad am Ring 2018 stehen. Wir haben alles nach Wunsch aufgebaut! Nur nicht da wo ursprünglich vorgesehen! (weil echt wenig Platz)
Mal sehen was die Ordnungshüter dazu morgen sagen! „Ihr habt keine Erlaubnis, aber ich schau jetzt mal nicht hin…. !“ So der O-Ton bei unserer Anreise!
Zufahrt zum Fahrerlager ebenso ab 22:30Uhr verschlossen! So das wir noch „freundlich“ mit der Streckensicherung telefoniert haben! Die kam dann nach ca 30min und hat freundlich aufgeschlossen.
Ca 35Mann kamen an der Auffahrt C weder rauf noch runter! So auch Björn und Sven!

Morgen dann mit weniger Frust und viel Sonne 24h! Wir freuen uns drauf!

Kurz vor dem Start

Die Ruhe vor dem Sturm. Unsere Startreihenfolge:
1.Sven
2.Björn
3.Maddin
4.Daniel

12:52Uhr ist Start! Wetter hält sich…

Das Rennen

Um 17:27 Uhr  die Mitteilung:

Alle einmal durch. Zeiten liegen zwischen 54-57min. Das ist sehr gut und ausgeglichen!
Sven kommt gleich rein. Die fliegenden Wechsel sind entspannt. Garmin sagt Topspeed 95km/h. Hohe Acht 17% Steigung, da stehen 7km/h auf dem Tacho. Durchschnittspuls 165! Trotz 1. guter Runde, wechselt Daniel jetzt Kurbel von 53/39 auf 50/34.

Am Abend gegen 22 Uhr dann eine entspannte neue Mitteilung

Wetterbedingungen sind fantastisch! Der Wind lässt nach und die Juten Jungs bei Rad am Ring 2018 sind gut dabei! Immer noch Zeiten unter 60min!
Die Lampen sind jetzt montiert!
Der letze Wechsel war etwas verpatzt da die Batterien im Rücklicht nicht getauscht waren und Sven bereits vorbeifuhr! Nun ist Björn bei Dämmerung mit dunklem Rücklicht unterwegs!
Stimmung ist gut, Grill ist an.
Läuft…..

Nach ca. 20 Stunden

Und so zogen sie ihre Bahnen bei Rad am Ringe…. Derweil  hat jeder sein 5. Runde beendet. Mit einigen Powernaps haben wir uns über die Nacht gebracht! Gut verpflegt sind wir alle mehr oder weniger gut drauf. Die Stimmung passt aber! Das Wetter ist kühl, bewölkt, Wind kommt auf. Jeder hat so seine Schwierigkeiten mit der Strecke! Aber nach 60min ist es immer überstanden. Bleibt abzuwarten ob wir die gemeinsame letzt 7. Runde mit Sven schaffen.

Geschafft

is over l!
Erschöpft aber happy… letzte Runde alle zusammen absolviert mit Photoshooting an der Hohen8! Großen Respekt an meine Jungs, die sogar eine Runde mehr auf dem Tacho haben!

Soweit Daniel.

Die Juten Jungs bei Rad am Ring 2018 habe unter den 658(!) 4er-Teams den 245. Platz belegt! Aller Ergebnisse (MTB und RR) kann man übrigens hier einsehen.

Daniel hat mir anschließend noch berichtet, dass er die nächsten Tage ziemlich k.o. war – und mächtig Kohldampf hatte. Er hat ja wir oben beschrieben die Kettenblätter gewechselt und damit auch die Kurbellänge von 175mm auf 172,5mm.  Damit waren dann plötzlich seine Knieprobleme verschwunden. Mal schauen, ob er dabei bleibt.

[UPDATE] Heute (08.08.2018) erreichte mich noch eine Mitteilung von Björn W. die ich hier mal veröffentliche:

Dirk ein ganz großes Dankeschön für diesen Beitrag. Echt Top gemacht…
Ich möchte auch an dieser Stelle nochmal ein großes Lob und auch Dank an unseren Teamleader [Anm.: Daniel] richten, ohne den wir 1.gar nicht in diese Misere gekommen wären ;-) und 2. Für die ganze Organisation, die aufmunternden Worte und Gesten. All diese Eigenschaften machen Dich [ also Daniel] als Teamleader zu einem wunderbaren Menschen und vor allem einen guten Freund.
Lieber Daniel einen großen Dank an Dich für dieses Event.

Hier scheint es fast so, als hätten Daniel dem Björn den Kopf verdreht. Dabei ist es andersrum: Björn hat Daniel den Kopf verdreht – und das im wörtlichen Sinne. Björn weiß nämlich wie man Köpfe verdreht, bei Bedarf auch Schultern, Arme, Beine, und alles mögliche kann der Björn so verdrehen, dass es nach seiner „Gewalteinwirkung“ besser ist als vorher…  ;-)

Hier nun ein paar Fotos, die neben dem Rennen noch gemacht wurden:

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