[UPDATE] Tag 6 der Grenzsteintrophy 2018 – Halbzeit

Wie gestern angedeutet haben die Juten Jungs Björn und Daniel heute den Brocken erklommen! Damit haben sie am Tag 6 der Grenzsteintrophy 2018 gut die Hälfte der gst18 geschafft. Ab jetzt – oder besser: seit gestern – geht es vor allem bergab, es kommen weniger Höhenmeter. Mir ist bei der Gelegenheit aufgefallen,

dass ich wohl einige Bilder durcheinander gebracht habe. Einige Fotos, die ich Tag 5 zugeordnet habe, gehören wohl zu Tag 6. Wie erwähnt sammel ich mit Erlaubnis der beiden die Bilder bei Whatsapp und Facebook ein. Da ist manchmal nicht zu erfahren, von wann das Bild ist. Lädt man Bilder von diesen Plattformen, werden sie außerdem umbenannt und die exif-Daten verändert. Also kann ich sie auch nicht nach Namen oder exif-Daten zuordnen. Wenn die beiden zurück sind, werde ich also mal schauen müssen, ob ich da noch was ändern/ergänzen kann. Soweit sind wir aber noch nicht, wir sind erst bei gleich ein Bericht aus 1. Hand, zunächst aber noch der aktuelle Stand:

Grenzsteintrophy 2018

TagGesamt-kmhmZeit (hh:mm)Schnitt ges.(km/h)kcal
1120,2216111:0610,85575
2107,4919828:5512,05051
3122,5181010:1511,95313
4106,9911379:5010,94217
5109,45198310:3210,45209
6101,7510978:1912,24114
7141,017109:0915,45017
8140,677258:0017,55026
Daten von der Grenzsteintrophy 2018. Die Daten entsprechen nicht genau dem Track sondern umfassen evtl auch Umwege von/zur Unterkunft. Die Daten entnehme ich Daniels Garmin-Profil. Bei Garmin ist die Gesamtzeit der Tour inkl. Pausen aufgeführt. Daraus ermittelt sich dann auch der Schnitt.

und nun Björns Bericht vom

Tag 6 der Grenzsteintrophy 2018

Als wir heute morgen aufgestanden sind, hat es wie aus Eimern geschüttet und die Temperaturen waren drastisch gesunken. Beste Voraussetzungen, um voll motiviert die Anfahrt hoch zum Brocken anzugehen. Daniel und ich waren erst mal gut genervt. Aber es half nichts, wir haben ein Ziel und was muss das muss!

Die Entscheidung in Hohegeiß die Nacht zu verbringen, hat uns heute gut in die Karten gespielt. Zum Ersten konnten wir mit guter Höhe starten und zum Zweiten waren wir dem Brocken schon sehr nahe. So, dass wir nach weniger als 3h den Gipfel unserer gesamten Tour erreicht hatten – und damit auch den wohl mit anstrengensten Part der Trophy.

Allerdings haben Regen und tiefe Temperaturen auch gut Kraft gekostet. Die Energie die man zum „heizen“ verbraucht, fehlt dann einfach in den Beinen. Wie schon gestern bemerkt, ist es gar nicht so leicht, die richtige Kombination an Klamotten zu finden. Die Auswahl ist ja sehr beschränkt ist. Was Du nicht irgendwie am Rad oder im Rucksack hast ist einfach nicht verfügbar. Also am Besten immer nichts vergessen. Oben auf dem Brocken wurde dann auch noch „das letzte Shirt“ druntergezogen, so dass wir uns an die Abfahrt machen konnten. Und die hatte es echt auch in sich, der Plattenweg natürlich nass und rutschig, eisig kalter Fahrtwind und jammernde Bremsen. Den Bremsen haben wir zwischendrin eine Pause zum abkühlen gegönnt, was wir mal in einem Videoschnipsel auch gut sichtbar gemacht haben. [müssen wir hier wohl nachreichen]

Auf halber Abfahrt sind wir kurz runter vom Track, weil wir einen uns gut bekannten Wurzeltrail aus vergangenen Jahren fahren wollten. Ein Spaß, der einfach sein musste. Mit Kindern im Auto fährt man auch nicht am Funpark vorbei!

Als wir dann endlich unter der „Brocken Regen Wolke“ raus waren gab es erst mal ’ne kurze Mittagspause. Die aber ebenfalls nicht sehr lang ausfiel, weil wir schnell in den nassklammen Klamotten zu frieren anfingen. Also weiter.

Je weiter wir uns vom Brocken entfernten, umso besser wurde das Wetter und sogar der Wind schien mit uns zu sein. Wir sind dann noch gute 70km gefahren, so das es auch heute wieder gute 100km wurden.

In Hötensleben haben wir dann für heute Nacht unser Lager aufgeschlagen. Eine kleine, aber sehr gemütliche Pension hat uns aufgenommen und auch die Wäsche wird wieder für uns gewaschen. Tippitoppi!

Zum Abendessen beim Griechen gleich ums Eck kam nach die liebe Julia aus Quedlinburg und hat uns mit neuem Energiekrempel versorgt, den ich extra bei Ihr deponiert hatte. Vielen lieben Dank für das Bringen!!!
Jetzt fallen mir fast wieder die Augen zu, ich muss schlafen. Guten Nacht!!!

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immer noch Regenwetter

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immer diese „schönen“ Lochplatten

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an der Brockenbahn
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Am höchsten Punkt der gst18,
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…dem Brocken
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…mit 1142m Höhe

Da hatten wir mit den Juten Jungs bei unseren jährlichen Touren auf den Brocken immer mehr Glück mit dem Wetter. Zwar war es auch mal recht kühl – aber auf dem Brocken schien eigentlich meist die Sonne und die Sicht war besser.

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jetzt geht es fast nur noch bergab ;-)

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Die Lochplatten werden nicht weniger

So, ich bin eigentlich gerade unterwegs bei einem Geburtstag und muss das ganze wohl eh noch überarbeiten – aber nicht jetzt. Jetzt nur schnell noch veröffentlichen bevor das Deutschlandspiel anfängt…

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